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Fortschritt

Am Anfang war die Motorsäge. Bis heute ist sie das ­Produkt, das STIHL weltweit kennzeichnet und das sich seit den 1920er-Jahren in revolutionären Entwicklungsschritten immer wieder neu erfunden hat. Der Zeitraffer belegt: ­Innovationskraft und die Bereitschaft, Etabliertes stets noch besser – oder ganz anders – zu machen, sind Teil der STIHL DNA.

1929: Die Revolution im Forst

Baumfällmaschine Typ A

1929 stellt Andreas Stihl seine erste Säge mit einem Benzin-Motor vor. Es ist eine Zweimannsäge mit einer Leistung von 6 PS und 46 Kilogramm Gewicht. Mehr aber noch ist es eine echte „Baumfällmaschine“. Die Säge wird der erste STIHL Exportschlager und findet in Russland, Kanada und den USA reißenden Absatz. Das Geschäft floriert, aus dem Ingenieurbüro wird die „Maschinenfabrik Andreas Stihl“ mit einer wachsenden Belegschaft und dem ersten Firmenzeichen, dem Baumstumpf mit der Aufschrift „Stihl“.

Stihl und seine Mitarbeiter entwickeln die Benzin-Säge – getragen und angespornt vom Erfolg – immer weiter. 1931 gelingt es, die Leistung der Maschine auf 8 PS zu steigern.

1959: Aufbruch in eine neue Zeit

STIHL Contra

Mit der Markteinführung der Benzin-Motorsäge Contra beginnt für STIHL ein neues Zeitalter. Das 6 PS starke und dabei 12 Kilogramm leichte Produkt ist die erste getriebelose Motorsäge von STIHL. Ausgestattet mit zahlreichen Neuerungen wie einem Direktantrieb, einem neuen Membranvergaser, einer verbesserten Kettenschmierung, einer verstärkten Führungsschiene so­wie neuartigen Schalldämpfern, führt die Contra die Wald- und Forstarbeit in eine neue Ära. In Nordamerika erhält die Säge den Namen „Lightning“ (Blitz).

Firmengründer Andreas Stihl mit der ­legendären Contra.

1964: In der Ruhe liegt die Kraft

Antivibrationssystem

Als erster Hersteller weltweit stattet STIHL seine Motorsägen mit einem Antivibrationsgriff aus. Dieser fängt die von Motor und umlaufender Kette ausgehenden Vibrationen auf, bevor sie sich auf den Arbeiter übertragen. Die gefürchtete „Weißfingerkrankheit“ bei Forstarbeitern gehört dank des STIHL Antivibrationssystems der Vergangenheit an.

Kennzeichen dieses Systems war die Entkopplung der Griffe vom Motor über ein Dämpfungselement. Die Vibrations­werte an den Griffen wurden damit mehr als halbiert. 1965 ging die Contra mit der neuen, ab jetzt als AV-System bezeichneten Ausstattung in Serie.

1972: Sicherheit in Sekundenbruchteilen

QuickStop-Kettenbremse

Um seine Produkte noch sicherer für den Anwender zu machen, bringt STIHL Anfang der 1970er-Jahre eine weitere Weltneuheit auf den Markt: die bislang erste und bislang einzigartige QuickStop-Kettenbremse für Motorsägen. Durch aktives Drücken des vorderen Handschutzes wird die Bremse manuell eingelegt, blockiert die Sägekette und macht somit den Transport sicherer. Bei einem ausreichend starken Rückschlag der Motorsäge löst die ­Kettenbremse sofort aus. Die Sägekette kommt im Bruchteil einer Sekunde zum Stillstand.

1988: Sauber und Wartungsfrei

Katalysator für Zweitaktmotoren

Als erstes Unternehmen entwickelt STIHL 1988 einen Katalysator für Motorsägen. Er reduziert die Schadstoffanteile durch die so genannte Nachverbrennung. Diese wird durch eine spezielle Beschichtung mit Edelmetallen angeregt. Durch Zumischen von Kaltluft wird der Abgasstrom abgekühlt.

Obwohl bei der Nachverbrennung der Abgase extreme Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius entstehen, werden Leistungen und Wärmehaushalt des Motors dank eines speziellen doppelwandigen Schalldämpfergehäuses kaum beeinträchtigt. Der Katalysator ist wartungsfrei und hat keinen Einfluss auf den Einsatz der Maschine.

2009: Ein Antrieb mit System

Akku-Technologie

Mit dem Einstieg in die Akku-Technologie startet STIHL in ein neues Zeitalter. 2009 kommen mit der STIHL HSA 65 und der STIHL HSA 85 die ersten zwei Heckenscheren mit Lithium-Ionen-Technologie auf den Markt. Es folgen zahlreiche weitere Produkte für alle Kundensegmente. 2010 wird die erste STIHL Akku-Motor­säge MSA 160 C ­vorgestellt.

In den folgenden Jahren wächst das ­Akku-Sortiment stetig, erfüllt Ansprüche von Profis ebenso wie von ambitionierten Gelegenheitsanwendern. 2018 folgt der nächste große Schritt: Am deutschen Stammsitz in Waiblingen wird eine eigene Akkupack-Fertigung aufgebaut. In der hochautomatisierten ­Hightech-Fer­­tigung entstehen rückentragbare Akkus für Profianwendungen. 2019 kommen die ersten STIHL Akkus auf den Markt und werden im ersten Schritt vor allem an europäische Händler ausge­liefert.

2018: Elektronisches Herzstück

STIHL Injection

Hans Peter Stihl hat sie schon in seiner Diplom­arbeit beschrieben: die erste Motorsäge mit elektronischer Einspritzung. Jetzt ist die Zeit reif für diese Idee: Mit der MS 500i stellt STIHL die weltweit erste Motorsäge mit elektronisch gesteuer­-ter Einspritzung vor und läutet abermals eine neue Ära der Motorsägentechnik ein.

Die revolutionäre Einspritztechnik STIHL Injection steht für einfachstes Starten unter allen Einsatz­bedingungen, extrem hohe Leistung, konsequent minimiertes Gewicht und rasante Beschleunigung. Die Kette beschleunigt in 0,25 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer.